Kommunikation
ist entscheidend.

Ich bin nicht Teil Ihres Unternehmens. Keine Politik, keine Hierarchie, keine versteckten Interessen.

Nur ein ehrlicher Blick, dem Sie vertrauen können.



Kein klassischer Berater!

Kein Coach!

Keine Agentur!

Ich bin Tanja R. Böhm
Executive Business Partner

für CEOs im Mittelstand


Ich bin die Person, die CEOs ehrlich sagt, was Sie nicht hören wollen.

Und dann helfe ich weiter.


Neue Ideen, Produkte und Services entstehen oft aus dem Bauch heraus, aber ohne klaren Plan verlieren sie sich im Tagesgeschäft. Wenn Struktur nicht mitwächst, entstehen neue Probleme und Chancen können nicht genutzt werden. 

Viele Unternehmen kennen ihre Produkte in- und auswendig, aber ihre Kunden nur von außen. Zielgruppen verändern sich, Erwartungen steigen, Märkte verschieben sich. Wer das nicht aktiv beobachtet und begleitet, verliert Relevanz. Oft leise, oft zu spät bemerkt.


Strukturen, die irgendwann funktioniert haben, funktionieren nicht mehr, aber niemand spricht es aus. Rollen sind unklar, Verantwortung diffus, Kultur wird zur Phrase. Das kostet Sie täglich Energie, Talente und Vertrauen. Und es landet am Ende immer auf dem Schreibtisch des CEOs.


75 %

der Führungskräfte im Topmanagement geben in aktuellen Umfragen an, sich in ihrer Position einsam zu fühlen.

72 %

der Arbeitszeit verbringt ein CEO durchschnittlich in Meetings.

79 %

der Wochenenden arbeitet ein CEO.

Tagtägliche „Zeit-Fresser“, Micromanagement & Termine


Die Zahlen sind alarmierend. CEOs berichten, dass sie sich einsam fühlen. Sie verbringen viel zu viel wertvolle Zeit in Meetings und sind gefangen in einem Kreislauf aus Micromanagement und Ad-hoc-Entscheidungen.


Während sie sich mit Details beschäftigen, die eigentlich in kompetente Hände delegiert gehörten, schwinden Raum und Zeit für das, wofür sie eigentlich angetreten sind: die strategische Steuerung des Unternehmens.


Diese Überlastung ist kein Zeitmanagement-Problem, sondern ein Struktur-Problem. In gewachsenen Organisationen, oftmals ohne klare Rollenverteilung, unausgesprochene Erwartungshaltungen, landet jede Unklarheit am Ende auf ihrem Schreibtisch. Das Ergebnis ist eine gefährliche Isolation an der Spitze und ein Stau an Themen, die auf Entscheidungen oder Lösungen warten.


Kommunikation ist entscheidend!
Doch wer spiegelt die Wahrheit?


In Unternehmen wird Information oft zur Währung und Feedback zum Politikum.


Das Ergebnis:

  • An der Spitze erhalten Sie meist nur noch die gefilterte Version der Realität.
  • Niemand innerhalb der Organisation kann Ihnen gegenüber vollkommen neutral sein.
  • Zu viel hängt von Ihren Entscheidungen ab.


Um aus dem Micromanagement auszubrechen, brauchen Sie eine unabhängige Wahrnehmung von außen und jemanden, der zuhört, versteht und aktiv (ein)ordnet.


Als Ihr Executive Business Partner bin ich die unabhängige Stimme, die intern fehlt und die Person, die anschließend mit anpackt.

Lassen Sie uns sprechen!

Gute Lösungen entstehen im Dialog.

Erstgespräch vereinbaren

Meine Leistungen


Ich erarbeite für Sie und gemeinsam mit Ihnen, was gerade gebraucht wird – von strategischen Themen bis zu den praktischen Aufgaben, die den Alltag erleichtern.

Damit Sie Zeit für die relevanten Aufgaben als CEO haben:
Unternehmensstrategie. Unternehmensführung. Unternehmensentwicklung.

Executive Business Partner

Als Executive Business Partner helfe ich dabei, Vision, Strategie und Umsetzung zu verbinden.


Im Mittelpunkt stehen Organisation, Zusammenarbeit, die gezielte Steuerung von Projekten sowie die Entastung im Tagesgeschäft. 


 Ich helfe Unternehmen dabei, Rahmenbedingungen und Abläufe zu gestalten, die CEOs unterstützen, die Führungskräfte die Möglichkeiten zur Mitgestaltung bietet und Mitarbeiter aktiv einbezieht. Dabei entsteht Raum für Wissenstransfer, Vernetzung und kontinuierliches Lernen, sodass Strategie gemeinsam getragen wird. 


Praxisorientierte Beratung

Hier steht die strategische und interdisziplinäre Beratung im Mittelpunkt. Ich begleite Unternehmen dabei, Marke, Identität und Authentizität über alle Funktionsbereiche hinweg zu gestalten und erlebbar zu machen. Marke ist Haltung, Struktur und gelebte Praxis. 


Wenn Strategie und Kultur nicht zusammenpassen, bleibt Veränderung an der Oberfläche. Ich helfe, Strategie, Marke und Mensch miteinander zu verbinden, sodass Veränderung glaubwürdig wird, Zusammenarbeit funktioniert und Entwicklung tatsächlich Wirkung zeigt. 


Kommunikation

Kommunikation ist der Schlüssel für den Erfolg.


Sie muss echt und glaubwürdig sein. Kommunikation ist eine Kultur. Sie muss aufgebaut, kultiviert und gepflegt werden.


Ich unterstütze Unternehmen dabei, Kommunikation klar, konsistent und praxisnah über Bereiche hinweg zu gestalten. Teams vernetzen, Transparenz schaffen, Werte und Marke erlebbar machen - so wird Kommunikation zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor, der Strategie, Ziele und gelebte Realität zusammenführt.


Marketing

Ich helfe Unternehmen, Marketing ganzheitlich zu gestalten und zu leben, von der Markenentwicklung bis zur Umsetzung.

Vertrieb

Ich entwickle Vertriebsstrategien, kundenorientiert, systemgestützt und menschlich zugleich.

Struktur

Ich unterstütze Sie und Ihre Mitarbeitenden beim Aufbau und bei der Optimierung von Arbeitsstruktur, Arbeitsprozessen und Organisation. 

Kollaboration

Ich erkenne, wer zusammenarbeiten sollte, kann Verbindungen schaffen und unterstütze dabei, echte Zusammenarbeit zu ermöglichen — analog wie digital.

Projekte

Egal wie klein oder groß das Projekt ist, unterschiedliche Rollen müssen besetzt werden. Das bindet Ressourcen und manchmal fehlt es genau daran. Ich unterstütze Sie gerne bei der Realisierung von Projekten.

Netzwerke

Sie profitieren von einem Agentur- und Partnernetzwerk. In Puncto Design und Umsetzung von Marketingmaßnahmen arbeite ich mit etablierten Agenturen zusammen. Sie sind Experten auf ihrem Gebiet, wodurch Qualität und hohe Standards gewährleistet sind.

Daily Business

Nicht jede Aufgabe braucht eine große Lösung, aber jede braucht jemanden, der sie anpackt. Ich unterstütze Sie bei den Dingen, die täglich anfallen und Ihre Zeit kosten. Texte, Konzepte, Koordination und all das, was sonst liegen bleibt oder auf Ihrem Schreibtisch landet.

Eine starke Marke. Ganzheitlich gedacht. Ganzheitlich gemacht.

Marketing:
Eine Frage der Haltung

Marketing ist für mich die Grundlage für alles, was ein Unternehmen nach innen und außen ist. Es definiert, wofür Sie stehen, wie Sie wahrgenommen werden und welche Relevanz Sie langfristig haben.


In einer Welt voller Informationsflut und austauschbarer Botschaften schafft Marketing Orientierung, Klarheit und Vertrauen – intern wie extern. Marketing ist eine Frage der Haltung, der Begriff inflationär. Wer es auf Broschüren und Kampagnen reduziert, verschenkt seinen größten Hebel.


Vertrieb:

Eine Frage der Persönlichkeit

In Zeiten von KI, Geschwindigkeit und zunehmender Austauschbarkeit wird menschliche Nähe zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.


Eine wirksame Vertriebsstrategie braucht deshalb Persönlichkeit, Authentizität und Strukturen, die genau das ermöglichen.


Gerade hier entsteht die tatsächliche Differenzierung, durch Menschen, Service, Nähe und Verlässlichkeit.


Mein Ansatz
für Ihr Unternehmen


Je nach Aufgabenstellung stehen unterschiedliche Aspekte im Mittelpunkt:


Ihr Markt, Ihre Kunden, Ihre Organisation oder ganz konkrete Maßnahmen in Marketing, Vertrieb, Kommunikation oder HR.


Mit über 30 Jahren Praxiserfahrung aus verschiedenen Arbeitsbereichen und Branchen bringe ich einen Blick mit, der intern nicht möglich ist:


objektiv, ohne Agenda, direkt auf das Wesentliche.


Und manchmal braucht es kein Konzept und kein Projekt. Sondern jemanden, mit dem Sie denken können. Über Ideen, über Entscheidungen, über das was Sie nachts beschäftigt und morgens noch da ist. Jemanden, dem Sie sagen können was Sie sonst niemandem sagen, weil ich nicht Teil Ihres Unternehmens bin.


Das ist für mich genauso Teil der Arbeit, weil sich daraus Ideen, Innovationen und neue Projekte entwickeln können, die Ihr Unternehmen voranbringen.

Ich bin weder klassischer Berater, noch Coach, noch Agentur. Ich bin das, was dazwischen gebraucht wird und selten existiert:

eine Vertrauensperson mit unternehmerischen Denken, operativer Tiefe und Umsetzungsstärke.

MEINE VISION


"Als Partner Unternehmen voranbringen. Mit einem objektiven Blick von außen, der Expertise von innen und dem Überblick über Abteilungsgrenzen hinweg."

MEINE MISSION


Im Fokus steht immer der Mensch.


Hinter jedem Produkt, hinter jeder Entscheidung, hinter jeder Strategie stehen Menschen — divers, individuell, einzigartig.


Die authentische Markenführung - Marke & Führung - gibt einen echten Blick ins Unternehmen und schafft Identifikation, im Innen wie im Außen.


Authentizität ist Ihr Erfolgsfaktor. Damit können Sie sich differenzieren und Einzigartigkeit schaffen.

Das ist der nachhaltigste Wettbewerbsvorteil.


Tanja R. Böhm

Meine Arbeit ist mehr als Fachwissen


Es ist eine spannende Reise. Der Austausch mit Menschen, das Verstehen von Unternehmenskulturen, das Entdecken neuer Ideen und das Finden von Wegen, die wirklich weiterführen. Dabei erweitere ich ständig meinen Horizont und lerne jeden Tag dazu. Erfolg entsteht aus ehrlicher Zusammenarbeit und Vertrauen. Genau das treibt mich an.

Tanja R. Böhm

4 gute Gründe 


...für eine Zusammenarbeit:

Mindset

Lebenslanges Lernen, modern und digital, offen für Neues, analytisch und strategisch.

Herz & Leidenschaft

Werte die zählen, das Herz am rechten Fleck. Emotionen unterstützen unseren Verstand bei Entscheidungen und was man mit Leidenschaft tut, wird gut.

Kompetenz

Viel Erfahrung und breit gefächertes Wissen in verschiedenen Arbeitsbereichen eines Unternehmens, in Führungsrollen und als rechte Hand von CEOs.

Verstand

Die Performance im Blick. Ich entwickle realistische Ideen, überprüfe Fakten und hinterfrage Annahmen. Komplexe Problemstellungen brauchen einen klaren Kopf.

Ich freue mich auf Ihre Nachricht!

von Tanja Böhm 9. August 2025
Kultur ist wie ein Garten. Sie braucht Zeit, Geduld und Aufmerksamkeit. In einer Welt, die von schnellen Veränderungen und hohen Erwartungen geprägt ist, ist eines gewiss. Unternehmenskultur wächst nicht über Nacht. Sie ist kein kurzfristiges Projekt, kein „Quick-Win“, den man im Handumdrehen erzielt. Vielmehr ist ein Unternehmen ein lebendiger Organismus und die Unternehmenskultur ein Garten, der kontinuierlich gepflegt werden muss, um zu gedeihen. Stellen Sie sich vor, Sie betreten einen Garten, in dem die Pflanzen wild durcheinander wachsen . Manche Bereiche sind üppig, andere karg. Hier und da breitet sich Unkraut aus, das die zarten Setzlinge bedrängt. So sieht es in vielen Unternehmen aus. Werte, Verhaltensweisen und Zusammenarbeit sprießen, doch oft fehlt die richtige Pflege, um gesund zu wachsen und wirklich zu gedeihen. Wie in einem Garten gibt es auch in Unternehmen Pflanzen, die hoch hinauswachsen. Sie sind kräftig, ausladend und prägen das Bild. Doch manchmal nehmen sie den kleineren Gewächsen das Licht. Nicht aus Notwendigkeit, sondern aus reiner Selbstentfaltung. In der Natur reguliert sich vieles von selbst, doch im Unternehmen braucht es achtsame Gärtner. Es braucht Führungskräfte, die erkennen, wann Größe schützt und inspiriert und wann sie zur Last wird, weil sie das Licht nimmt und Wachstum im Schatten erstickt. Nur wer das Gleichgewicht wahrt, schafft Raum für Vielfalt und lässt neue Triebe groß werden. Kultur beginnt im Boden, nicht im Schaufenster Der Boden ist das Fundament jeder Unternehmenskultur. Er gibt Halt, nährt und lässt Vielfalt gedeihen. Gut vorbereitet, kann er Werte und Visionen aufnehmen wie Samen, die zu etwas Größerem heranwachsen wollen. Wasser, Licht, Nährstoffe, Schutz und Pflege ist nicht allein Aufgabe der Führung. Es ist die Aufgabe eines ganzen Ökosystems. Jede und jeder Einzelne trägt dazu bei, den Boden fruchtbar zu halten, Ideen zu nähren und das Unkraut zu entfernen. Nur so entsteht ein Umfeld, in dem aus vielen einzelnen Beiträgen ein gesunder, lebendiger Garten wächst. Geduld zahlt sich aus In einer Welt, die schnelle Erfolge verlangt, erscheint Kulturentwicklung oft als zu langsamer Prozess. Echte Veränderung ist ein Marathon. Wer den Garten seiner Unternehmenskultur nur kurz pflegt, wird keine reiche Ernte einfahren. Es geht vielmehr um Kontinuität und Achtsamkeit. Regelmäßig das Umfeld prüfen, frische Impulse setzen und verhindern, dass toxische Muster oder alte Glaubenssätze Wurzeln schlagen. Kultur leben heißt, Menschen wertschätzen Eine gesunde Kultur entsteht dort, wo sich Menschen wirklich verbunden fühlen. Wo Offenheit, Vertrauen und Zusammenarbeit Raum haben. Wo Führungskräfte nicht Anweisungen geben, sondern zuhören, fördern und aktiv in das Wachstum ihres Teams investieren. Wie ein Gärtner, der die Bedürfnisse jeder Pflanze kennt und individuell darauf eingeht, sollten Führungskräfte das Potenzial ihrer Menschen erkennen und entfalten. Wer Kultur kultiviert, investiert in die Zukunft Wer sich der Aufgabe stellt, seine Unternehmenskultur mit Hingabe zu pflegen, wird mit einem gesunden, blühenden Unternehmen belohnt. Ein Unternehmen, das widerstandsfähig bleibt und Menschen das Gefühl gibt, am richtigen Ort angekommen zu sein. Der Blick für das Morgen Unternehmenskultur wächst nicht zufällig, sie braucht eine klare Vision. Wie in einem Garten erfordert es Weitsicht und Sorgfalt, die richtigen Pflanze am richtigen Ort zu setzen. Nur wer den Weg von Anfang an strategisch plant, schafft ein Umfeld, in dem echte Veränderung gedeihen kann. Ein Gärtner pflanzt nicht aus dem Moment heraus, sondern für die Zukunft. Er weiß, dass das, was heute noch klein und unscheinbar erscheint, morgen ein kraftvoller Baum sein kann. Am Ende geht es darum, ein Unternehmen zu schaffen, das sich in einer Welt voller austauschbarer Produkte und einheitlicher Angebote als grüne Oase behauptet. Einen Ort, an dem Menschen den Unterschied machen. Hier herrscht Konsens, denn das ist wohl der Wunsch aller Führungskräfte, Mitarbeitenden, Familien, Kunden... Was hält also davon ab?
von Tanja Böhm 14. Dezember 2023
Die Kommunikation in Unternehmen soll eine Brücke des Vertrauens zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden schlagen. Kommunikation ist eine Frage der Kultur und etablierter Werte im Unternehmen. Fehlt ein gemeinsames und gelebtes Werteverständnis entwickelt sich die Unternehmenskultur orientierungslos und unter Umständen auch in eine Richtung, die das Umfeld toxisch werden lässt. Innerhalb dieses Umfeldes wird die Brücke des Vertrauens schnell zu einem schmalen Grat des Schweigens und der Intransparenz. Kommunikation wird, bewusst oder unbewusst, zu einem politischen Instrument. Toxische Unternehmenskultur ist der TOP Kündigungsgrund 1) Was bedeutet "toxisches Umfeld" und welche Anzeichen deuten darauf hin? Ein toxisches Umfeld beeinträchtigt das Wohlbefinden der Mitarbeitenden, mindert die Produktivität und kann langfristig zu ernsthaften Problemen für das Unternehmen führen, wie etwa einer hohen Mitarbeiterfluktuation oder einem sinkenden Engagement der Belegschaft. Überstunden gelten als normal und Pausen werden nicht oder mit einem schlechten Gewissen genommen. Das Wir-Gefühl fehlt. Statt konstruktiver Kritik wird vermehrt auf Fehler hingewiesen, ohne Raum für Reflexion und eine offene Lernumgebung zu bieten. Der interne Wettbewerb wird gefördert. Ausschließlich hohe Resultate werden belohnt, das steigert den Druck und führt nicht unbedingt zu guten Ergebnissen. Überdurchschnittliche Überwachung durch Vorgesetzte und/oder Mitarbeitende und damit mangelndes Vertrauen. Der finanzielle Erfolg = Unternehmenszweck, unbeantwortet für die Mitarbeitenden bleibt die grundlegende Frage nach dem "Warum". Was können die Konsequenzen sein? Einigkeit, nur eine Fassade Unternehmen und deren Führungskräfte, die nicht transparent kommunizieren, laufen Gefahr, sich im Netzwerk politischer Kommunikation zu verstricken. Sie neigen dazu, eine Fassade der Einigkeit vermitteln zu wollen. Nach außen hin ist alles harmonisch und perfekt, während hinter den Kulissen Unzufriedenheit und Frustration gären. Dieses Streben nach äußerer Harmonie führt zu Resignation, Stillstand und Stagnation, weil echte Probleme nicht angesprochen, Konflikte nicht gelöst und Innovationen unterdrückt werden. Schweigen ist Gift In einem toxischen Umfeld, in dem es gefährlich erscheint, die eigene Meinung zu äußern, leiden die Mitarbeitenden unter Stress, Angst und dem Gefühl der Machtlosigkeit. Ihr Schweigen kann sich nicht nur auf die Unternehmenspolitik erstrecken, sondern kann auch kreative Ideen ersticken und den Team-Spirit zerstören. Mitarbeitende fühlen sich unsicher, unsichtbar und nicht wertgeschätzt. Sie erkennen keinen Sinn in ihrer Tätigkeit. Langfristig kann dies zu einem massiven Verlust an Motivation und Produktivität führen. Alles ist möglich - die Menschen machen den Unterschied! Aus Erfahrung kann ich sagen, dass Veränderung, hin zu einer gesunden Unternehmenskultur in der Mitarbeitende Sicherheit spüren und gerne teilhaben, einen tiefgreifenden kulturellen Wandel erfordert, welcher von der Unternehmensführung und dem Management getragen, gefördert und gelebt werden muss. Die Werte und Ziele des Unternehmens müssen klar und einheitlich vermittelt werden, da es die Identifikation mit dem Unternehmen, seiner Vision und Mission unterstützt. Es ist elementar, dass die Kommunikation authentisch ist, die Menschen im Unternehmen aktiv mitgestalten dürfen, Führungskräfte Klarheit zu Entscheidungskompetenzen haben und ihr Handeln Vertrauen genießt. Ehrlichkeit und Transparenz in der Kommunikation sollten als Grundprinzipien des Unternehmens etabliert werden und die Basis für eine menschenorientierte Führungs-, Feedback- und Fehlerkultur bilden. 1) www.braintrust-group.de/Studie der Outplacement-Beratung von Rundstedt von 2018
D&I Kommunikation
von Tanja Böhm 24. April 2023
Nichts Neues und etwas Besonderes. „Diversity & Inclusion“ ist ein Selbstverständnis - Idealzustand vs. Realität! Es ist nichts Neues, dass wir uns meist mehr mit Unterschieden als mit Gemeinsamkeiten beschäftigen. Es ist etwas Besonderes, wenn sich Unternehmen bemühen, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, die Unterschiede zwischen Mitarbeitenden als Chance und nicht als Hindernis betrachtet. Was man vorweg wissen muss: Warum heißt es Diversity & Inclusion und nicht Diversität & Inklusion? Die beiden Begriffe Diversity & Inclusion werden in Organisationen üblicherweise als ein Wortpaar verwendet. Sie müssen eng zusammenwirken, um ein vielfältiges und erfolgreiches Arbeitsumfeld zu schaffen. „Inclusion“ leitet sich ab vom Verb „includere“ und bedeutet „einschließen, etwas mit einbeziehen“. Die UN-Behindertenrechtskonvention hat „Inklusion“ 2008 zum Menschenrecht für Menschen mit Behinderung erklärt. Seither wird der Begriff in Deutschland überwiegend in diesem Kontext verwendet. Die direkte Übersetzung „Inclusion“ ins Deutsche birgt also die Gefahr einer Fehlinterpretation und missverständlichen Wahrnehmung. Diversity & Inclusion in der englischen Schreibweise hat sich auch im deutschsprachigen Raum in vielen Unternehmen als feststehende Bezeichnung für Konzepte und Zuständigkeiten etabliert. Darunter versteht sich der ganzheitliche Ansatz über alle Vielfaltsdimensionen hinweg und das aktive Engagement der Organisation, für alle Mitarbeitenden ein Arbeitsumfeld zu schaffen, indem sie in ihrer Vielfalt erfolgreich zusammenarbeiten und ihre individuellen Potenziale einbringen können. Das Thema ist komplex, aber nicht kompliziert. Es sollte nicht als etwas Besonderes oder Zusätzliches betrachtet werden, sondern als eine Selbstverständlichkeit. Wie vielfältig, offen und inklusiv sind Unternehmen? Bleiben wir dazu doch kurz bei der Vielfaltsdimension Behinderung. Das Thema ist uns geläufig und man könnte denken hier dominiert bereits ein Selbstverständnis. Betrachten wir die Realität und den aktuellen Umgang damit. Inklusionsbarometer Arbeit 2022: Ausgleichsabgabe statt Beschäftigung – Mehrheit der Unternehmen kauft sich frei. Jedes vierte Unternehmen besetzt keinen Pflichtarbeitsplatz für Arbeitnehmende mit Behinderung. Trotz des allgegenwärtigen Fachkräftemangels verschenken Unternehmen hier die Chance, gute, wertvolle und loyale Mitarbeiter zu gewinnen. Der Grund? Die Angst vor längeren Ausfallzeiten, höheren Kosten und aufwändiger behindertengerechter Arbeitsplatzgestaltung. Wissen oder Annahmen? Was fällt unter den Begriff Behinderung? Auf welchen Fakten und Erfahrungen basiert diese unternehmerische Entscheidung? Ein neues Gesetz gilt ab 2024. Dann sollen auf Betriebe ohne Mitarbeitende mit Behinderung deutlich höhere Abgaben zukommen. Warum ist Diversity & Inclusion noch kein Selbstverständnis… ...obwohl wir wissen, dass unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen, die Kreativität und die Innovationskraft fördern? ...obwohl wir wissen, dass Individualität eine starke Unternehmensmarke und eine starke Arbeitgebermarke auszeichnet? ...obwohl wir wissen, dass sich das Werteverständnis verschoben hat und die persönliche Identität im Arbeitsumfeld eine tragende Rolle spielt? Mitarbeitende, die gesehen, verstanden, wertgeschätzt und respektiert werden, fühlen sich ihrem Unternehmen zugehörig und verbunden. Sie treten eher als Multiplikatoren auf und empfehlen ihr Unternehmen weiter. Außerdem treffen diverse Teams laut einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey klügere Entscheidungen. Sie agieren wirtschaftlicher und erfolgreicher. Warum sollte es ein Selbstverständnis sein? Unternehmen können die Chance nutzen und ihre Unternehmenskommunikation divers gestalten. Für den Aufbau einer Arbeitgebermarke kann es ein Gewinn sein, das Thema D&I in den Vordergrund zu stellen, um sich von den Mitbewerbern zu differenzieren. Wie schon in meinen vorangegangenen Beiträgen geschrieben, ist Authentizität der Schlüsselfaktor für den langfristigen Erfolg. Kommuniziertes muss gelebt werden und in der Praxis überprüfbar sein. Das müssen Unternehmen beachten: D&I Kampagnen sind keine Werbekampagnen Vermitteln Sie Glaubwürdigkeit durch authentisches Storytelling Nutzen Sie Vorurteile, um sie zu widerlegen Begeistern und motivieren Sie durch eine emotional positiv kommunizierte Vielfalt Legen Sie D&I Kampagnen langfristig an und integrieren Sie sie dauerhaft in Ihre Kommunikation Gehen Sie achtsam mit dem Einsatz von Provokation oder Humor um Zeigen Sie Diversität auch bei der Umsetzung von Maßnahmen Ein Selbstverständnis für D&I im Unternehmen bedeutet, dass das Engagement fest in die Unternehmenskultur verankert ist, die Art der Diversität keine Rolle spielt und es tagtäglich gelebt wird. Dieses Selbstverständnis trägt nachhaltig zum Unternehmenserfolg bei. *Quelle: Springer Gabler Diversity & Inclusion in Strategie und Kommunikation 
von Tanja Böhm 23. März 2023
6 Fragen und Antworten aus der Praxis zum Employer Branding. Es ist ein Thema, das vermutlich fast jedes Unternehmen, wenn nicht sogar ausnahmslos jedes Unternehmen beschäftigt. Nicht umsonst...
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